Macondo in der Malerei

Avatar von Aleja Lavodnas - De paranoias veladas y tonterias varias.Artgraceale - Blog de Aleja Lavodnas

Acrílico sobre madera. 150 x 50 cms Acrílico sobre madera. 150 x 50 cms

Me crié en Macondo, esa es la realidad de todos los que hemos vivido, nacido o crecido en la costa. Mi Macondo lleno de colores, de mariposas, de mar y de sal, la Cantera y las historias de Abuelín y Maso en Arenal. La bahía de Manga… bañarse en un aguacero y el maní caliente (¡a veinte!), el Pastelillo y los atardeceres desde la muralla, amanecer en la playa, Cholón, el lorito real, las cocadas y las alegrías, el mango verde y el raspao del chino, el día de las velitas, las chispitas mariposa, las iguanas, los mangos, los nísperos, el limón mandarina, la papaya y el caballito; el calor, las veraneras, las arepitas de anís y me regaló una flor de cien años.

No es sólo un homenaje a Gabo, es mi nostalgia, de mi tierra, que con cada año que paso afuera…

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Der Homunkulus

Part 1, Chapter 1, The first turning of the screw Epigraph
MEPHISTOPHELES, (leiser): was gibt’s?
WAGNER, (leiser): Es wird ein Mensch gemacht.
Goethe, Faust II, deutsch im amerikanischen Original

Gaddis stellt den Recognitions ein Zitat voran, da sich auf Goethe als Alchemisten bezieht. Der ach so fleißige Studenten Wagner, der sich mit Faust auf den Osterspaziergang begeben hat (Faust, Der Tragödie erster Teil), hat inzwischen promoviert und arbeitet nun selbständig im Labor:

Faust, Der Tragödie Zweiter Teil, 2. Akt, Laboratorium

„WAGNER: Die Glocke tönt, die fürchterliche,
Durchschauert die berußten Mauern.
Nicht länger kann das Ungewisse
Der ernstesten Erwartung dauern.
Schon hellen sich die Finsternisse;
Schon in der innersten Phiole
Erglüht es wie lebendige Kohle,
Ja wie der herrlichste Karfunkel,
Verstrahlend Blitze durch das Dunkel.
Ein helles weißes Licht erscheint!
O daß ich’s diesmal nicht verliere!
— Ach Gott! was rasselt an der Türe?
MEPHISTOPHELES: Willkommen! es ist gut gemeint.
WAGNER: Willkommen zu dem Stern der Stunde!
Doch haltet Wort und Atem fest im Munde,
Ein herrlich Werk ist gleich zustand gebracht.
MEPHISTOPHELES: Was gibt es denn?
WAGNER: Es wird ein Mensch gemacht.“

Dr. Wagner mischt die Stoffe nach geheimem Wissen solange, bis das höchste Ziel als Artefakt geschaffen wird: ein Mensch. Damit zeigt er das unaufhörliche menschliche Streben nach Veränderung und Umwandlung der Materie auf. Auf diesem Weg lässt sich mit geheimem Wissen und Strebsamkeit alles erreichen. Das im Feuer entstandene Miniatur-Menschenwesen in der Phiole ist schlau und quicklebendig, aber nur in seiner Glaskugel lebensfähig. Selbst der Teufel staunt, wozu es die Menschen hier schon gebracht haben. Der Protagonist des Romans wird später selbst Pigmente und Bindemittel verrühren und in der Malerei große Werke schaffen. Goethe suchte als Lapis philosophorum nicht das Gold sondern den Bezug zwischen Mensch und Kosmos, den verborgenen Kräften hinter den Dingen. Goethe hat zeitlebens die rationale Naturwissenschaft abgelehnt und stand damit im offenen Widerspruch zu Forschern wie Newton. Er begeisterte sich für eine beseelte Natur, auf die auch Kräfte aus der Sternenwelt einwirken. Während einer schweren Erkrankung 1768/69 begann er das intensive Studium alchemischen Wissens. Anregungen dazu gab es insbesondere von der mit seiner  Familie befreundeten Susanne Catharina von Klettenberg, der Nichte des berühmten Alchemisten Hektor von Klettenberg, der als Betrüger enthauptet worden war. Wesentlich für seine Genesung war eine geheime Medizin des Arztes der Familie Johann Friedrich Metz. In der Folge befasste er sich eingehend mit den Schriften von Paracelsius und Basilius Valentinus. Je mehr er sich in die Gedanken der Alchemisten vertiefte, desto stärker lehnte er das mechanistische und mathematische Weltbild der Aufklärung ab. Der bekannteste Homunkulus ist der Golem des Rabbi Löw aus dem Roman von Gustav Meyrink.

Basil Valentin alias Basilius Valentinus

Der hochgebildete und intelligente Kunstkritiker Basil Valentin („He is mixted up in a lot of things. …. – in good damn near everything. He is too smart for his own good….- A good man? – He’s got the best education money can buy” Original S.364) ist eine direkte Anspielung auf Basilius Valentinus. So lautet der Name oder wahrscheinlich eher das Pseudonym, unter dem zahlreiche alchemische Schriften veröffentlicht wurden. Der Name ist eine Zusammensetzung aus basileus=König und valens=mächtig (spanisch: valiente). Über die Person gibt es lediglich Informationen aus den unter diesem Namen publizierten Werken. Er soll demnach ein Benediktinermönch gewesen sein und im 14/15.Jhd. gelebt haben. Andererseits gibt es Texte, in denen der Autor Amerika, den Buchdruck, die Franzosenkrankheit und den Tabak kennt. In dem 1674 von Vincent Placcius in Hamburg veröffentlichten Buch „De scriptis et scriptoribus anonymis atque pseudonymis syntagma » wurde die Vermutung aufgestellt, es handele sich um ein Pseudonym. Der Herausgeber der Schriften des B.V., Johann Tölde, sei auch gleichzeitig der Verfasser.
Placcius, Vincent,Verlagsort: Hamburgi, Erscheinungsjahr: 1674
Wie schon Paracelsus glaubte B.V. an Elementargeister als den Menschen beeinflussender Kräfte. Das sind spirituelle Beeinflussungen der aristotelischen Elemente. Er vertritt die Mikrokosmos/Makrokosmos Lehre, die eine innere Entsprechung zwischen Mensch, Welt und im Besonderen den Sternen annimmt. (vgl. Claus Priesner, Basilius Valentinus, Alchemie). Gaddis bezieht sich auf ein berühmtes Werk des Basilius: „Triumpfwagen Antimonii“. „The Triumphal Car of Antimony […] anathema to monks“ Original S.384.
Antimon ist ein chemisches Element, ein Halbmetall mit dem Zeichen Sb von Lat. Stibium. Daher auch das „stibium“ im englischen Text bei Gaddis. Arabisch „Kuhl“, Augenpaste plus Artikel „Al“ ergibt Alkohol. Antimon zunächst als Pulver, dann als flüchtige Flüssigkeit (Weingeist). Seit der Antike wurde Antimonsulfid in der Augenheilkunde verwendet sowie zur Behandlung von Wunden und Geschwüren. Da die Medikamente auch sehr giftig sein konnten, waren sie umstritten und teilweise verboten. Beim Reduzieren von Antimon bildet sich ein kompakter Metallkörper mit sternfömiger, kristallisierender Oberfläche genannt Signatstern oder lat. Antimonii. Dies legt einen Bezug zu den Sternen nahe. Auch die tödliche Wirkung der Arznei wird aufgegriffen. Nachdem die wachstumsfördernde Wirkung auf Schweine bekannt war, probierte man das Antimon an Mönchen aus: leider überlebten die es nicht. (Deutsch, S.519).

Deine Augen

Steige auf die Erhöhung, dann kann ich in deine Augen hineinschauen

Du bist größer als ich – ich steige auf die Erhöhung,
damit ich in deine Augen hineinschauen kann

Wie bleich bist Du im Mondschein und wie dunkel
sind Deine Augen – Sie sind so groß, daß sie den
halben Himmel bedecken – Ich kann fast nicht deine Züge sehen
– aber ich sehe undeutlich Deine weißen Zähne, wenn sie lächeln –

Ich friere etwas – und wie dunkel der Wald ist – Siehst Du nicht ein Tier darin
– ist es ein Stein – oder ein Haupt – ein Schlangenhaupt

Wenn wir so stehen – und meine Augen schauen in deine großen Augen hinein
im bleichen Mondlicht – weißt Du, dann – flechten zarte Hände unsichtbare Fäden
die werden um mein Herz gebunden – werden von meinen Augen geführt
durch Deine großen dunklen Augen – hinein um Dein Herz
Deine Augen sind jetzt groß – Sie sind so nah bei mir
Sie sind wie zwei große dunkle Himmel.
Übersetzung von Burkhard Krumkühler

Bild: „Sommernatt“ („Sommernacht“)

Dine øine

Stå op på Tuen så kan jeg se ind i dine øine

Du er høiere end jeg – jeg står op på Tuen,
så jeg kan se ind i Dine øine

Hvor bleg Du er i maaneskinnet og hvor
Dine øine er mørke – De er så store at de
dækker halve himmelen – Jeg kan næsten
ikke se Dine træk – men jeg skimter Dine
hvide tænder når de smiler –

Jeg fryser lidt – og hvor mørk skoven er –
Ser Du ikke et Dyr derinde – er det en sten
– eller et hoved – et slangehoved

– Jeg føler Du smiler

Når vi står sånn – og mine øine ser inn i Dine
store øine – i det blege maanelys – ved Du
da – fletter fine hænder usynlige tråde – der
bindes om mit hjerte – ledes fra mine øine –
gjennom Dine store mørke øine – ind om
Dit hjerte – Dine øine er store nu – De er
så nær meg – De er som to store mørke
Himmeler

Dine øine. Ein Kuss aus Sicht des Dichters, des Malers, des Musikers

Kari Bremnes, Gesang, Ketil Bjørnstad, Komposition. Edward Munch, Dichtung

Die Stimme von Kari Bremnes ist unverwechselbar, eindringlich und kraftvoll. Beim Hören Ihrer Lieder fühlt man sich geborgen und bekommt die verschiedensten Stimmungen intensiv vermittelt. In der Zusammenarbeit mit dem norwegischen Universalkünstler Ketil Bjørnstad (Musiker, Komponist, Schriftsteller) ist die Vertonung einiger Gedichte von Edward Munch unter dem Titel Løsrivelse (Loslassen) entstanden. Das Werk war wohl als nationales Kulturerbe für Norweger gedacht, jedenfalls enthält das der CD beigefügte Booklet die Texte nur im Original mit einem kleinen Ausdruck eines dazu ausgewählten Gemäldes. Da es mir trotz der Nähe unserer Sprachen nicht möglich war, den Inhalt herauszulesen, habe ich mich auf die Suche nach einer deutschen Fassung der Gedichte begeben und bin dabei in einem Forum auf den freundlichen Übersetzter Burkhard Krumkühler gestoßen, der mir seine Übersetzung zukommen ließ und bei dem ich mich hier nochmals bedanke. Als ich Kari in Hannover an einem 30.Januar im Konzert erlebte, kam sie direkt aus ihrem Heimatort auf den Lofoten, wo man am Vortag zum ersten Mal nach 8 Wochen Polarnacht freudig einen zarten Lichtschimmer zu entdeckt hatte: ein falbes Licht von einer sich langsam wieder über den Horizont erhebenden Sonne. Dem Lied ist im Begleitheft der CD das Gemälde „Sommernatt“ aus dem Jahr 1893 zugeordnet: auch eine besondere Stimmung auf 60° nördlicher Breite. Aber jetzt Augen zu und Phantasie an:

Schlichtheit

Es öffnet sich die Gittertüre des Gartens

mit der Fügsamkeit der Seite,

von häufiger Devotion befragt,

und drinnen brauchen die Blicke

nicht der Dinge zu achten,

die schon ganz im Gedächtnis sind.

Ich kenne die Gewohnheiten und die Seelen

und diesen Dialekt der Anspielungen,

den sich jede menschliche Versammlung zurechtlegt.

Nicht brauche ich zu sprechen

noch Schmeicheleien vorzulügen,

gut kennen mich, die mich hier umgeben,

gut wissen sie um meine Ängste und Schwächen.

Dies heißt das Höchste erreichen,

was uns vielleicht sonst nur dereinst im Himmel zu erreichen beschieden ist:

keine Bewunderungen, keine Siege

sondern einfach zugelassen sein

als Glied einer unleugbaren Realität,

wie die Steine und die Bäume.

Übersetzer: Curt Meyer-Clason, in zyklische Nacht, ausgewählte Gedichte S/D

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Vertrautheit

Es öffnet sich das eiserne Gartentor

mit der Geschmeidigkeit einer Buchseite,

die man hingebungsvoll oftmals befragt

und drinnen brauchen die Blicke

die Dinge nicht zu bestimmen

die schon vollständig in unserer Erinnerung sind.

Ich kenne die Angewohnheiten und die Seelen

und diesen Tonfall der Anspielungen

den jede Gruppe von Menschen anzettelt.

Ich brauche nicht zu sprechen

keine erlogenen Privilegien;

die hier um mich sind kennen mich gut,

meine Mutlosigkeit und meine Schwäche sind gut bekannt.

Dies bedeutet das Höchste zu erreichen,

was dereinst uns der Himmel verheißt:

keine Bewunderung keine Siege

nur schlichtweg angenommen sein

als Teil einer unleugbaren Gegenwart,

wie die Steine und die Bäume.

Deutsch von Robert Seidemann; Widmung: An Haydée Lange

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Llaneza

Se abre la verja del jardín

con la docilidad de la página

que una frecuente devoción interroga

y adentro las miradas

no precisan fijarse en los objetos

que ya están cabalmente en la memoria.

Conozco las costumbres y las almas

y ese dialecto de alusiones

que toda agrupación humana va urdiendo.

No necesito hablar

ni mentir privilegios;

bien me conocen quienes aquí me rodean,

bien saben mis congojas y mi flaqueza,

Eso es alcanzar lo más alto,

lo que tal vez nos dará el Cielo:

no admiraciones ni victorias

sino sencillamente ser admitidos

como parte de una Realidad innegable,

como las piedras y los árboles.

Jorge Louis Borgés, Poemas 1923-1958, Widmung: A Haydée Lange

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Lettre à la cousine 1, Der Indianer im Allgemeinen und ein Häuptling im Besonderen

Lettre à la cousine, Madame La Comtesse De Grancey
New York, 10 octobre 1831, Voyages I, p. 179., pdf. p. 77 ff. 1. Teil

Nach sechs Wochen in dieser Stadt haben wir das Bedürfnis verspürt, uns mit etwas anderem als der Besichtigung von Gefängnissen zu beglücken. Wir waren entschlossen uns abzuseilen und einen Trip in den Westen zu machen. Wir wollten die Wildnis und die Indianer sehen. Wir sind mehr als 200 Meilen quer durch den Staat New York getreckt, stets den Fährten der wilden Stämme folgend und doch ohne jemals welchen zu begegnen. Die Indianer, so wurde uns erzählt, waren vor zehn Jahren noch hier, vor acht, sechs, zwei Jahren. Aber die europäische Zivilisation breitet sich wie ein Buschfeuer aus und jagt sie vor sich her. Wir sind schließlich in Buffalo angekommen um den Zugang zum Lake Superior und die Ufer des Lake Michigan zu erkunden. Embed from Getty Images

Ich hoffe, dass ich Dir eines Tages so einige Geschichten von dieser langen Reise erzählen kann, aber für heute muss ich mich kurz fassen. Diese Indianer sind schon merkwürdige Wesen: sie denken, wenn ein Mensch auch nur eine Decke hat, um sich warmzuhalten, Waffen um Wild zu erlegen und einen schönen Himmel über dem Kopf, braucht er nichts weiter zu seinem Glück. Wir waren entschlossen die Gelegenheit beim Schopf zu packen: flugs wurde unser Trip mal schnell um 500 Meilen ausgedehnt. Dieses Mal wurden wir rundum zufrieden gestellt. Wir sind an endlos weiten Küsten entlanggekommen, an denen die Weißen nicht einen einzigen Baum gefällt haben und wir haben eine große Anzahl Indianervölker besucht.

Es sind die stolzesten Wesen der Schöpfung: sie lächeln mitleidig, wenn sie sehen, welchen Aufwand wir hegen, um uns gegen Strapazen und schlechtes Wetter abzusichern. Und es gibt nicht einen unter ihnen, der, in seiner Decke am Fuß eines Baums zusammengerollt, sich nicht dem Präsidenten der Vereinigten Staaten oder dem Gouverneur von Kanada überlegen fühlt. Von meiner gesamten Ausrüstung beneiden sie mich nur um meine zweiläufige Flinte. Aber die macht auf ihren Verstand den gleichen Eindruck, wie das Gefängniswesen auf die Amerikaner. Ich erinnere mich u.a. an einen alten Häuptling den wir am Ufer des Lake Superior getroffen haben. Er saß nahe am Lagerfeuer, regungslos wie es sich für einen Mann seines Rangs geziemt.

Ich ließ mich neben ihm nieder und wir plauderten freundschaftlich mittels eines Franko-Kanadischen Dolmetschers. Er begutachtete mein Gewehr und bemerkte, dass es nicht wie das seine wäre. Ich sagte ihm, dass es gegen Regen beständig sei und selbst ins Wasser fallen konnte. Er weigerte sich, mir zu glauben, aber ich feuerte es ab, nachdem ich es in einen Bach getaucht hatte, der in der Nähe vorbeifloss. Bei diesem Anblick bezeugte der Indianer die tiefste Bewunderung.

Er untersuchte die Waffe aufs Neue und reichte sie mir mit Nachdruck zurück: “Die Väter der Kanadier sind große Krieger!“ Als wir uns trennten, bemerkte ich, dass er an seinem Kopf zwei lange Sperberfedern trug. Ich fragte ihn, was der Schmuck zu bedeuten habe. Bei dieser Fragen zeigte sich ein sehr einnehmendes Lächeln, bei dem gleichzeitig zwei Zahnreihen sichtbar wurden, die einem Wolf zur Ehre gereicht hätten. Er antwortete mir, dass er zwei Sioux getötet hatte (das ist der Name eines mit seinem Stamm befeindeten Stammes) und das er die Federn trage als Symbol für seinen zweifachen Sieg. “Erlauben Sie mir eine davon zu überlassen“ sagte ich “ich werde sie in mein Land nehmen und sagen, dass ich sie von einem großen Häuptling erhielt“. Es schien, als hätte ich eine empfindliche Stelle getroffen, denn mein Mann stand daraufhin auf, nahm mit einer Erhabenheit, die schon groteske Züge hatte, eine der Federn und übergab sie mir. Dann streckte er mir aus dem Inneren seiner Decke seinen nackten Arm und eine knochige Hand entgegen. Ich hatte Mühe, die meine zurückzuziehen, nachdem er sie gedrückt hatte.

In zeitgemäßes Deutsch übertragen von Robert Seidemann